Soja

So gesund ist Soja!

In den letzten Jahren werden Produkte aus Soja immer beliebter. Das liegt zum einen daran, dass Soja ein gutes, reichhaltiges Ersatzprodukt für Vegetarier und Veganer darstellt. Trotzdem gibt es immer wieder kritische Stimmen, die behaupten, dass Soja schädlich und verantwortlich für die Rodung des Regenwaldes sei. Wir von Paastoa haben das Ganze mal genauer für Dich unter die Lupe genommen und gehen diesen Aussagen auf den Grund.

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Positive Effekte bei Menschen, die viel Soja verzehren.

Vorerst möchten wir erwähnen, dass Tofu und andere nicht zu stark verarbeitete Sojaprodukte wie Tempeh und Sojamilch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden pflanzlichen Ernährung leisten können. Es ist erstaunlich, dass in Ost- Südasien Soja traditionell und viel verzehrt wird. 

Vorerst möchten wir erwähnen, dass Tofu und andere nicht zu stark verarbeitete Sojaprodukte wie Tempeh und Sojamilch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden pflanzlichen Ernährung leisten können. Es ist erstaunlich, dass in Ost- Südasien Soja traditionell und viel verzehrt wird. 

Nahrhaftes Lebensmittel

Die Sojabohne rühmt vor allem durch ihren hohen Protein- und Nährstoffgehalt. Sie enthält alle notwendigen Aminosäuren, also Eiweißbausteine, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Man vermeidet beispielsweise Cholesterin, indem man Fleisch- und Wurstwaren beispielsweise durch das Sojaprodukt Tofu ersetzt. Natürliche, nicht stark verarbeitete Sojaprodukte, wie Tofu und Tempeh haben oft sogar einen geringen Fett- sowie erhöhten Protein- und Nährstoffgehalt.

Positive Effekte auf Herzerkrankungen

Sojaprodukte zeichnen sich als »herzfreundliche« Lebensmittel aus. Durch die Cholesterinfreiheit und den hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann teilweise durch den Konsum von Soja herabgesetzt werden. Was z. B. bei japanischen Frauen nach der Menopause nachgewiesen werden konnte.

Osteoporose

Zu Osteoporose kommt es, wenn den Knochen Kalzium entzogen wird. Die Knochendichte nimmt ab und die Knochen werden langsam abgebaut. Sojaprotein und Isoflavone bewirken einen positiven Einfluss auf diesen Prozess: Studien zeigen, dass weniger Osteoporose-Fälle bei Menschen aus Ländern mit regelmäßig hohem Sojakonsum auftreten.

Soja Paastoa gegen Osteoporose

Soja im Faktencheck

Wir haben Soja einem Faktencheck unterzogen und stellen Dir hier die wichtigsten Erkenntnisse vor. 

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Warum also ist Soja bei Kritikern so umstritten?

Tiere verzehren 80% des angebauten Sojas: Es wird oft behauptet, dass Soja für die Rodung des Regenwaldes verantwortlich sei. Rund 80% der weltweiten Sojaernte werden als Futtermittel für die Erzeugung von Tierprodukten eingesetzt und nicht für die direkte menschliche Ernährung. Die momentane Umweltsituation geht hiermit eindeutig auf die Massentierhaltung zurück. 

Was an der Stelle noch erwähnt werden sollte: Sojaprodukte, die für den direkten menschlichen Verzehr hergestellt werden, entstehen in Europa und sind oft aus nachhaltig angebauten, nordamerikanischen oder europäischen Sojabohnen hergestellt: Ob aus Kanada, Südfrankreich, Italien, Österreich oder sogar dem Süden Deutschlands – Soja wächst somit nicht nur in südamerikanischen Monokulturen.

Offizielle Expertenmeinungen der Albert-Schweizer-Stiftung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält insgesamt fest, dass “die Aufnahme von Isoflavonen im Rahmen einer normalen Soja-Kost bei üblichen Verzehrsmengen nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als unbedenklich angesehen werden kann.”

Der Wissenschaftsbeirat Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) fasst die Datenlage zu Soja ähnlich zusammen: “Behauptungen zur gesundheitsschädlichen Wirkung des Sojakonsums werden oft einseitig dargestellt oder sind zumindest umstritten. Teilweise beruhen sie auf einer einzigen Studie. Vermeintliche‚ Beweise auf sojakritischen Webseiten sind oft unzureichend recherchiert, zitierte Literatur wird teilweise unsauber oder falsch wiedergegeben und Studien, die auf mögliche positive Wirkungen des Verzehrs von Sojaprodukten hinweisen, werden ignoriert. Folglich sollten entsprechende Webseiten und Artikel kritisch hinterfragt werden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hat der moderate Konsum von Sojaprodukten mehr positive als mögliche negative Gesundheitsauswirkungen. Hier besteht jedoch noch weiterer Forschungsbedarf.”