Schlaflos

Warum Schlafstörungen auftreten und was Du dagegen tun kannst

Der Schlaf ist die Regenerationsphase für Deinen Körper, durch sie wirst Du schön und gesund. Dein Schlaf ist so wichtig wie das Essen und Trinken und rund ein Drittel Deines Lebens verbringst Du damit. Empfohlen werden 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht, wobei Frauen etwas mehr Schlaf zur Regeneration benötigen. Schlaflos zu sein verringert Deine Leistungsfähigkeit und Du fühlst Dich schlapp.

Wenn Du zu wenig schläfst, erreichst Du irgendwann einen Punkt, wo Du leicht gereizt bist, unkonzentriert und am Ende der Kette eine Erkrankung steht. Warum  Schlafstörungen auftreten und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Wiki Beitrag.

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Schlaflos aufgrund von Gewohnheiten

Deine Lebensgewohnheiten können Deinen Schlaf stark beeinflussen. Denn Dein Körper hat eine innere Uhr, die sich dem Tag/Nacht Rhythmus anpasst. So steuert Dein Körper, die Wach- und Schlafphasen. Über diese Phasen setzen wir uns häufig hinweg, indem wir lange ausgehen, die Nacht durchfeiern oder uns am späten Abend noch ein üppiges Essen gönnen.

Gründe, warum Deine Gewohnheiten zu Schlafstörungen führen können:

  • Koffein: Die Aufnahme von Koffein löst bei vielen Menschen Schlaflosigkeit aus. Deshalb solltest Du mindestens 6 Stunden bevor Deine typische Schlafenszeit beginnt, keine koffeinhaltigen Produkte mehr aufnehmen.
  • Alkohol: Es ist eine Tatsache, dass nach der Aufnahme von Alkohol, das Einschlafen schneller geht, jedoch wachen die meisten Personen früh auf, da sie stark schwitzen, Kopfschmerzen und Durst haben. Diese Symptome können bereits bei kleinen Mengen Alkohol auftreten.
  • Spätes Essen: Wenn Du vor dem Schlafengehen üppig isst, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du nur schlecht einschlafen und durchschlafen kannst. Denn Dein Körper muss die Speisen verdauen und vernachlässigt dementsprechend die Regeneration.
  • Hungrig ins Bett: Du solltest ebenfalls nicht mit knurrendem Magen zu Bett gehen. Denn auch das macht Dich unter Umständen schlaflos. Hier kann Dir, das klassische Glas Milch helfen. Denn Tryptophan, das  in der Milch enthalten ist, fördert auf natürliche Weise den Schlaf.
  • Bewegungsmangel: Auch Bewegungsmangel können zu Schlafstörungen führen, denn Dein Körper hat ein natürliches Bedürfnis sich zu bewegen. Ohne Bewegung wird Dein Körper schlechter durchblutet, ist verspannter und Deine Muskeln sind unterfordert.
  • Sport: Betreibe keinen Ausdauer- oder Kraftsport kurze Zeit vor dem Schlafengehen. Dein Körper läuft ansonsten auf Hochtouren und möchte nicht ruhen. Bevorzuge daher am Abend einen Spaziergang oder eine entspannte Radtour. Damit die Nacht nicht schlaflos endet.

Schlafstörungen durch Deine Lebenssituation

Manche Situationen in Deinem Leben können ebenfalls zu Schlafstörungen führen. Manche sind davon unbewusst oder unbeabsichtigt herbeigeführt, andere jedoch nicht. Eine Aufzählung von solchen Lebenssituationen findest Du hier.

  • Stress: Sehr häufig lassen uns unsere Gedanken nicht zur Ruhe kommen. Ein ereignisreicher stressiger Tag hindert Dich am Einschlafen und sorgt dafür, dass Du am nächsten Morgen sehr früh aufwachst. Dem kannst Du entgegenwirken, durch eine gute Tagesplanung und gezielten Entspannungsphasen.
  • Schichtarbeit: Ein häufiger Faktor, der zu Schlafstörungen führt, ist die Arbeit in einem Schichtdienst. Hier kann sich Dein Körper nicht mehr auf einen vorgegebenen Rhythmus einpendeln und verkürzt oder verlängert die Schlafphasen, ohne dass eine Erholung eintritt. Hier solltest Du abwägen, ob ein Arbeitsplatzwechsel für Dich infrage kommt.
  • Haltungsbedingte Schmerzen: Schmerzen lassen Dich immer wieder aufwachen? Gegensteuern kannst Du häufig durch körpergerechte Kopfkissen und Matratzen. Dies funktioniert jedoch nur bei Rücken-, Kopf- oder Nackenschmerzen. Diese Schmerzen sind haltungsbedingt und deshalb meist durch die richtige Lagerung im Bett vermeidbar.
  • Raumtemperatur: Hier gibt es sehr unterschiedliche Vorlieben. Manche möchten es kühl, andere etwas wärmer. Wichtig ist jedoch, dass Du darauf achtest, dass die Luft weder zu trocken noch zu feucht ist oder sogar abgestanden und verraucht. Ein gut durchlüftetes Schlafzimmer mit ausreichend Sauerstoff sorgt für einen guten Schlaf.
  • Reisen: solltest Du eine Person sein, die viel reisen muss, dann spielen mehrere Aspekte eine Rolle bei einer Schlafstörung. Der Erste davon ist das Reisen in eine andere Zeitzone, auch hier kann sich Dein Körper nicht einfach auf die neue Zeit einstellen und benötigt dafür mehrere Tage. Der zweite Punkt, der oft unterschätzt wird, ist das Schlafen in einer anderen Umgebung.

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Schlaflos durch die Einnahme von Medikamenten

Mit Schlafstörungen musst Du auch bei einer Einnahme von Medikamenten rechnen. Vor allem dann, wenn diese Medikamente die Hormonausschüttung beeinflussen, die für den Schlaf-Wach Rhythmus verantwortlich sind. Hier sind vor allem Bluthochdruck- und Herzmedikamente zu nennen s owie Appetitzügler und Antidepressiva die antriebssteigernd wirken.

Ebenfalls enthalten viele rezeptfreie Medikamente auch Koffein. Hier sind vor allem Medikamente für die Bekämpfung von Grippesymptomen zu nennen. Auch Acetylsalicylsäure ist ein Medikament, dem man Beachtung bei Schlafstörung schenken muss. Denn es belastet den Magen und kann bei empfindlichen Personen Sodbrennen verursachen.

Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Statine, sie werden hauptsächlich zur Senkung der Cholesterinwerte eingesetzt, können zu Schlaflosigkeit führen. Neuroleptika und Antidepressiva, können auch nächtliche Unruhe und Alpträume hervorrufen. Dies ist vor allem zu Beginn einer Behandlung mit diesen Medikamentengruppen häufig der Fall.

Solltest Du Dir sicher sein, dass Deine Schlafstörung durch Medikamente ausgelöst wird, dann berate Dich schnellstmöglich mit Deinem Arzt. Häufig genügt es schon, dass Medikament zu einem anderen Zeitpunkt einzunehmen. Sollte dies nicht helfen, dann ist es möglich eine andere Wirkstoffzusammensetzung zu verabreichen.

Eine Tatsache, ist, dass auch Schlafmittel schlaflos machen können. Dies gilt nicht für pflanzliche Schlafmittel, sondern für synthetisch hergestellte Präparate. Werden diese über einen längeren Zeitraum eingenommen, dann gewöhnt sich Dein Körper daran und die Wirkung verringert sich. Oft werden dann eigenmächtig die Dosen erhöht und es entsteht eine körperliche Unruhe.

Durch diese Unruhe kommt Dein Körper nachts nicht mehr in die erholsamen Schlafphasen und somit ist am Tage eine erhöhte Müdigkeit festzustellen. Im Extremfall kommt es sogar zu einer Benommenheit, die Dich apathisch erscheinen lässt. Solltest Du in solch einem Fall, dass Medikament absetzen, kann es zu einer sogenannten Absetzschlaflosigkeit kommen.

Schlafstörungen durch Depressionen und Ängste

Eine der häufigsten Gründe, warum es zu Schlafstörungen kommt, sind Depressionen und Ängste, die Dich schlaflos machen können. Die Ursachen für eine Depression sind häufig nur schwer zu diagnostizieren. So können Ereignisse im Leben genauso ein Grund dafür sein, wie eine familiäre Veranlagung. Auch körperliche Erkrankungen sind Auslöser für Depressionen.

Manchmal kommen auch mehrere Faktoren zusammen, die eine Depression oder Angst auslösen, die daraufhin zu einer Schlafstörung führt. Ein Faktor, der allgemein unterschätzt wird, ist dass Schlafprobleme auch die Auslöser einer Depression sein können. Dies ist ein Kreis, der nur schwer zu durchbrechen ist und jeder der sich darin befindet, sollte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, damit professionelle Hilfe gewährleistet ist.

Es gibt noch viele weitere Auslöser für Schlafstörungen, auf einige davon möchten wir hier noch kurz eingehen.

  • Alkoholismus: Bei einem übermäßigen Genuss von Alkohol verkürzt der Alkohol die Tiefschlafanteile. Der REM Schlaf ist ebenfalls kürzer, wird unterbrochen und ist häufig mit Albträumen verbunden. Dazu muss der Körper gegen Entzugserscheinungen ankämpfen, dies sorgt ebenfalls dafür, dass der Tiefschlaf massiv gestört wird.
  • Schizophrenie: Auch hier ist bei einer Erkrankung der Tiefschlaf reduziert und eine Veränderung des REM Schlafs beobachtet worden. Dementsprechend ist bei vielen Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, ein übermäßiges Schlafbedürfnis festzustellen.
  • Tinnitus: Ein Tinnitus wird durch fehlgesteuerte Nervensignale ausgelöst, wenn dieser nachts auftritt, ist an Ruhe häufig nicht zu denken. Die anhaltenden Töne oder Geräusche im Kopf und Ohr lassen keine Tiefschlafphasen zu.

Schlafstörung durch Stress

Melatonin gegen Schlafstörungen

Das Hormon Melatonin wird von Deinem Körper selbst produziert. Es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus und signalisiert zu Deinem Körper, man dieser Ruhephasen benötigt. Melatonin wird auch als Schlafhormon bezeichnet. Erzeugt wird es in Deinem Körper in der Zirbeldrüse, diese Drüse bildet ein Teil des Zwischenhirns. Bei den Stoffwechselvorgängen in Deinem Gehirn wird das Melatonin aus Serotonin hergestellt.

Mit dem Beginn der Dunkelheit wird das Hormon ausgeschüttet. Dabei steigt die Konzentration im Blut, um den Faktor 3-12 an. Der Höchststand bei einem gesunden Menschen wird in der Nacht um 3:00 Uhr erreicht. In dieser Zeit solltest Du Dich im Tiefschlaf befinden. Je heller es wird, umso stärker wird die Ausschüttung reduziert. Durch die Reduktion des Hormon Melatonin, erhält Dein Körper das Signal aufzuwachen.